Algen und klares Wasser einer Unterwasseraufnahme

Omega-3-Fettsäuren – Darum sind sie so wichtig

Omega-3-Fettsäuren, insbesondere die marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA regulieren unter anderem stille Entzündungen im Körper, was sie besonders wichtig für unsere Gesundheit macht. Dabei ist zu beachten, dass das Omega-6/3-Verhältnis ausgeglichen ist.

Omega-3-und Omega-6-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sind für den Körper essenziell. Der Körper kann sie also nicht selbst herstellen und ist auf eine Zufuhr von außen/über die Nahrung angewiesen.

Omega-3-Fettsäuren sind für den Körper essentiell und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Ein Mangel an Omega-6-Fettsäuren ist eher selten, da diese häufig zum Beispiel in Form von Sonnenblumenöl auch in Fertigprodukten oder veganen Aufstrichen vorkommen. Ein Omega-3-Mangel kommt heutzutage dagegen oft vor und kann für den Körper Konsequenzen haben. 

Gründe für einen Omega-3-Mangel

Es gibt verschiedene Gründe für einen Omega-3-Fettsäuren-Mangel:

  1. Die Ernährungsweise
  2. Umweltgifte
  3. Zuchtfische
  4. Überschuss an Omega-6-Fettsäuren
  1. Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA kommen in fettreichen Kaltwasser-Meeresfischen und Algen vor. Wer sich vegan oder vegetarisch ernährt, ohne Omega-3-Fettsäuren zu supplementieren oder wenig Kaltwasser-Meeresfische wie Makrele oder Hering im wöchentlichen Speiseplan hat, der kann eigentlich von einem Omega-3-Mangel ausgehen.
  2. Fische aus konventionellem Fang sind je nach Fischart oft mit Umweltgiften oder Schwermetallen belastet.
  3. Zuchtfische – zumindest die aus Bio-Aquakulturen – sind deutlich weniger mit Umweltgiften belastet, enthalten dafür aber meist auch nur einen geringen Omega-3-Anteil.
  4. Ein Omega-3-Mangel kann auch mit einem zu hohen Konsum an Omega-6-Fettsäuren zusammenhängen. Die beiden Fettsäure-Typen Omega-3 und Omega-6 konkurrieren im Stoffwechsel miteinander. Omega-6-Fettsäuren finden sich zum Beispiel in Sonnenblumenöl, auf dessen Basis viele vegane Ersatzprodukte und auch Fertigprodukte entstehen. Es passiert also meist unbewusst, dass wir zu viele Omega-6-Fettsäuren zu uns nehmen. Die Inhaltsstoffe auf den Produktverpackungen immer genau anzuschauen, lohnt sich.

Wie können wir einen Omega-3-Mangel beseitigen?

In meinen Coachings höre ich oft, dass es regelmäßig Leinöl oder Leinsamen gibt. Das ist schon mal nicht schlecht.

In Leinöl und Leinsamen und zum Beispiel auch in Chiasamen, Walnüssen und Rapsöl findet sich die Omega-3-Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure), die ebenfalls essentiell für unseren Körper ist. 

Leinöl oder Leinsamen reichen nicht aus, um den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken!

ALA kann vom  Körper sogar in die langkettigen Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden kann. Allerdings ist die Umwandlungsrate sehr gering, so dass die vom Körper benötigte Menge an EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) allein über diese pflanzlichen Produkte nicht aufnehmen kann.

Wie können wir den Bedarf an den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA decken?

Eigentlich geht es ganz einfach. Unseren Bedarf an Omega-3-Fettsäuren können wir über zwei Wege sicherstellen:

  1. 2 – 3 Mal pro Woche Kaltwasser-Meeresfisch essen (z. B. Makrele oder Hering am besten aus Wildfang). So empfiehlt es auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.
  2. Omega-3 in Form von hochwertigem Meeresfischöl oder Algenöl substituieren.

Ich ernähre mich pflanzlich und kann hier nur von meinen Algenöl-Erfahrungen berichten. Super happy bin ich mit dem Algenöl von Norsan*, was ich jetzt seit über zwei Jahren nehme. 

Das Öl hat einen zitronigen Geschmack, wird zu einer Mahlzeit eingenommen oder ganz einfach in Mahlzeiten integriert (Achtung, die Speisen sollten nicht mehr heiß sein). Das ist besonders praktisch, wenn man nicht so gerne Tabletten schluckt. Aber natürlich gibt es Fisch- und Algenöl auch in Kapselform.

Norsan bietet sehr hochwertiges Omega-3-Öl als Fischöl aus Wildfang und rein pflanzliches Algenöl aus der Meeresmikroalge Schizochytrium sp. an. Beide Produkte werden umweltschonend und nachhaltig hergestellt und werden regelmäßig von unabhängigen Instituten auf mögliche Umweltgiftrückstände und Schwermetalle geprüft.

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Darum sind Omega-3-Fettsäuren so wichtig 

Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA sowie ein harmonisches Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettäsuren beeinflussen viele Körperfunktionen.

  • EPA und DHA schützen unseren Körper vor stillen Entzündungen, die an der Entstehung diverser Krankheiten beteiligt sind. Stille Entzündungen verlaufen in der Regel unbemerkt und zeigen sich nicht durch ein akutes Krankheitsbild. Sie zeigen sich zum Beispiel durch Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gelenkschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Unverträglichkeiten und Allergien.
  • Omega-3-Fettsäuren unterstützen außerdem unsere Darmflora und die guten Darmbakterien. Bei entzündlichen Darmerkrankungen können DHA und EPA helfen (s. o. stille Entzündungen). Die Omega-3-Fettsäuren sind außerdem gut für’s Herz und die Blutfettwerte sowie zur Vorbeugung bei der Entstehung von Diabetes.
  • EPA und DHA sind außerdem wichtig für die Zellen des Gehirns und für die Nervenzellen. Sie wirken aufhellend auf den Nervenbotenstoffwechsel, fördern die Hirnleistung und werden z. B. unterstützend bei ADHS, Depressionen, Demenz und Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Sie unterstützen außerdem die Schutzbarriere der Haut und Schleimhäute und unterstützen die Gelenkgesundheit.
  • Auch bei Stress, viel Sport oder einem sehr aktiven Tagesablauf können Omega-3-Fettsäuren den Körper in seiner Leistungsfähigkeit unterstützen.

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Viele weitere Informationen zum Thema Omega-3-Fettsäuren findest du zum Beispiel auf der Seite von Norsan. Wenn du dir unsicher bist, ob eine Substitution für dich infrage kommt sprich bitte mit deinem Arzt oder Heilpraktiker. 

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